Venezuelas Präsident Hugo Chávez wertete vor dem Wochenende den Bolivar um 50 Prozent ab um etwas gegen das hohe Haushaltsdefizit zu unternehmen (die staatliche Ölgesellschaft PDVSA erzielt ihre Erträge in Dollar, die dann umgerechnet in Bolivar mehr wert sind als vor der Abwertung). Gleichzeitig führte er ein neues Währungsregime ein. Bislang offiziell 2,15 Bolivar je Dollar. Künftig gibt es zwei offizielle Wechselkurse. Für wichtige Importe wie Lebensmittel und Medizin gilt ein Verhältnis von 2,60 Bolivar je Dollar, für weniger entscheidende Güter steht der Kurs bei 4,30 Bolivar je Dollar. Zudem soll der Bolivar-Kurs im unregulierten Handel stabilisiert werden. Dort steht er momentan bei 6,25 Bolivar je Dollar. Das neue Wechselkurssystem erinnert an die 80er-Jahre. Nach der Abwertung 1983 - in den Annalen des Landes ging der Tag als "Black Friday" in die Geschichte ein - war ebenfalls ein mehrstufiges System eingeführt wurden.
Wie blöd muss man sein einem Land, das durch Piraterie, Drogen- und Sklavenhandel groß geworden ist, seine Goldreserven anzuvertrauen?
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„Befürchten muß man von den USA das Schlimmste. Sie sind die destruktivste Macht der Welt, durch ihren Rohstoff- und Energieverbrauch für die Biosphäre tödlich, durch ihre militärische Stärke, bei Abwesenheit einer ernstzunehmenden politischen Arbeiterbewegung, zugleich eine ständige Gefahr für den Weltfrieden. Wahrscheinlich werden Europa, Asien, Afrika, Lateinamerika gemeinsam, Schritt für Schritt, diesen Pestherd isolieren müssen.” --Wolfgang Harich
Warum tritt Maduro das Gold nicht an die Russen ab, als Teil seiner Schuldentilgung? Die Russen können dann das Gold ja einfordern.
Der Mann muss eh selten blöd sein, sich aus Angst vor Wahlen derart aus dem Amt kicken zu lassen. Ebenfalls verstehe ich nicht warum Russen und Chinesen sich so von den USA vorführen lassen. Ebenfalls verstehe ich nicht, ob nun Maduro das Land so heruntergewirtschaftet hat, oder ob das auf Sanktionen der USA zurückgeht. Ist das nur der berühmte Sozialismus bei dem die Obersozialisten das Land ausplündern oder haben die USA ihre Finger entscheidend im Spiel?
Also angeblich wurde zuwenig in die Infrastruktur der Ölförderanlagen investiert und das Geld stattdessen an die Armen verteilt, um sich deren Stimmen zu sichern. Natürlich gibt es auch noch reichlich Mitesser bei Verwaltung und Partei, aber das ist in kapitalistischen Systemen genauso. Man denke nur daran, was bspw. in den USA dem Militär und den zahllosen Geheimdiensten in den Rachen geworfen wird.
P.S.: Angeblich sind bereits russische Söldner vor Ort falls die Amis auf dumme Ideen kommen sollten.
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„Befürchten muß man von den USA das Schlimmste. Sie sind die destruktivste Macht der Welt, durch ihren Rohstoff- und Energieverbrauch für die Biosphäre tödlich, durch ihre militärische Stärke, bei Abwesenheit einer ernstzunehmenden politischen Arbeiterbewegung, zugleich eine ständige Gefahr für den Weltfrieden. Wahrscheinlich werden Europa, Asien, Afrika, Lateinamerika gemeinsam, Schritt für Schritt, diesen Pestherd isolieren müssen.” --Wolfgang Harich
Salvinis Veto verhinderte, dass die EU den Putschisten als rechtmäßigen Präsidenten anerkennt. Das Berliner Marionettenregime schlägt sich natürlich auf die Seite der Putschisten.
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„Befürchten muß man von den USA das Schlimmste. Sie sind die destruktivste Macht der Welt, durch ihren Rohstoff- und Energieverbrauch für die Biosphäre tödlich, durch ihre militärische Stärke, bei Abwesenheit einer ernstzunehmenden politischen Arbeiterbewegung, zugleich eine ständige Gefahr für den Weltfrieden. Wahrscheinlich werden Europa, Asien, Afrika, Lateinamerika gemeinsam, Schritt für Schritt, diesen Pestherd isolieren müssen.” --Wolfgang Harich
„Befürchten muß man von den USA das Schlimmste. Sie sind die destruktivste Macht der Welt, durch ihren Rohstoff- und Energieverbrauch für die Biosphäre tödlich, durch ihre militärische Stärke, bei Abwesenheit einer ernstzunehmenden politischen Arbeiterbewegung, zugleich eine ständige Gefahr für den Weltfrieden. Wahrscheinlich werden Europa, Asien, Afrika, Lateinamerika gemeinsam, Schritt für Schritt, diesen Pestherd isolieren müssen.” --Wolfgang Harich
Ich kann mir gut vorstellen, dass sich das alles so abgespielt hat, die Information der Nachdenkseiten dürfte wohl auch von einem Nachrichtendienst stammen.
Noch nicht klar ist mir, warum Venezuela schon unter Chavez, nun unter Maduro derart in Versorgungsmängel gekommen ist. Selbst wenn es Sanktionen von Seiten der USA gegeben hätte, hätte beispielsweise China einspringen können. Und Ghaddafi war ja in einer ähnlichen Situation, hat es aber geschafft, sein Land kontinuierlich aufzubauen bis ihm Sakozy mit Clintons Hilfe reingegrätscht ist.
Auch nicht klar ist mir, wie sich Russen und Chinesen bei bekannter Nachrichtenlage so überraschen lassen konnten.
Auch nicht klar ist mir, wie sich Russen und Chinesen bei bekannter Nachrichtenlage so überraschen lassen konnten.
Was hätten sie machen sollen?
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„Befürchten muß man von den USA das Schlimmste. Sie sind die destruktivste Macht der Welt, durch ihren Rohstoff- und Energieverbrauch für die Biosphäre tödlich, durch ihre militärische Stärke, bei Abwesenheit einer ernstzunehmenden politischen Arbeiterbewegung, zugleich eine ständige Gefahr für den Weltfrieden. Wahrscheinlich werden Europa, Asien, Afrika, Lateinamerika gemeinsam, Schritt für Schritt, diesen Pestherd isolieren müssen.” --Wolfgang Harich
Dann würde man sich ja genauso verhalten wie die Amis. Außerdem bringen Neuwahlen ja nichts. Solange nicht der US-gesteuerte Kandidat gewinnt, wird es immer heißen, die Wahlen wären gefälscht. Den Amis und ihren Vasallen geht es ja nicht um Demokratie oder Menschenrechte oder darum, dass sich die Versorgungslage in Venezuela verbessert. Es geht darum, ihre Marionette an den Schalthebeln der Macht zu installieren um das Land ausplündern zu können. Wenn das nicht gelingt, lässt man es zumindest mittels eines Bürgerkriegs im Chaos versinken, damit auch sonst niemand dort Geschäfte machen kann. Im Irak war es doch genauso.
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„Befürchten muß man von den USA das Schlimmste. Sie sind die destruktivste Macht der Welt, durch ihren Rohstoff- und Energieverbrauch für die Biosphäre tödlich, durch ihre militärische Stärke, bei Abwesenheit einer ernstzunehmenden politischen Arbeiterbewegung, zugleich eine ständige Gefahr für den Weltfrieden. Wahrscheinlich werden Europa, Asien, Afrika, Lateinamerika gemeinsam, Schritt für Schritt, diesen Pestherd isolieren müssen.” --Wolfgang Harich
Nun ja, ich will nur nicht glauben, dass Russland und China nicht aus dem Irak oder gar Libyen gelernt haben. Es könnte aber sein, dass Maduro schlicht kein guter Mann ist, es so Russen und Chinesen schwer fällt ihn vorbehaltlos zu unterstützen. Ließe er sich beraten könnten Russen oder Chinesen ihm doch Berater zur Seite stellen. Interessant wäre auch die Option einen Militärstützpunkt im Land zu erlauben (die Iraner sind ja eh schon lange dort) :-).
Aber wie geschrieben verstehe ich noch immer nicht wieso das Land heruntergewirtschaftet ist. Allein an Sanktionen kann es doch nicht liegen.
Natürlich gibt es in Venezuela Misswirtschaft und viele, die sich persönlich bereichern. Das würde sich unter der Ami-Marionette aber nicht ändern. Das Problem ist, dass eine Nacht der langen Messer zu befürchten ist, wenn diese Figur ans Ruder kommt, womöglich sogar ein Bürgerkrieg. Käme dem militärisch-industriellen Komplex der USA natürlich zupass, dann kann man wieder schön Waffen und militärische Dienstleistungen verkaufen.
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„Befürchten muß man von den USA das Schlimmste. Sie sind die destruktivste Macht der Welt, durch ihren Rohstoff- und Energieverbrauch für die Biosphäre tödlich, durch ihre militärische Stärke, bei Abwesenheit einer ernstzunehmenden politischen Arbeiterbewegung, zugleich eine ständige Gefahr für den Weltfrieden. Wahrscheinlich werden Europa, Asien, Afrika, Lateinamerika gemeinsam, Schritt für Schritt, diesen Pestherd isolieren müssen.” --Wolfgang Harich
Seit Nikolaus Federmann und Bartolomäus Dalfinger dort gewütet haben habe ich mich recht wenig mit Venezuela beschäftigt :-). Deshalb fehlt mir Überblick und Gefühl für die Sache. Im Gegensatz zu Libyen, wo ich durchaus den Eindruck hatte, dass Ghaddafi die Einnahmen aus Öl geschickt wieder in das Land investierte. Ich unterhalte mich gelegentlich mit einem Kolumbier, der meint, dass zwei Großfamilien das Land plünderten, die Chavez-Familie inzwischen in der Schweiz lebe, der Vize-Präsident sei Nahost-stämmig, der Iran habe irgendwo im Dschungel Militäranlagen gebaut. Das ist es dann aber auch. Ach ja: Einkommensquellen sind Öl und der Transportweg für Drogen.
Klar, der Rest ist ein Machtkampf zwischen Russen/Chinesen und USA. Spannend.