„Befürchten muß man von den USA das Schlimmste. Sie sind die destruktivste Macht der Welt, durch ihren Rohstoff- und Energieverbrauch für die Biosphäre tödlich, durch ihre militärische Stärke, bei Abwesenheit einer ernstzunehmenden politischen Arbeiterbewegung, zugleich eine ständige Gefahr für den Weltfrieden. Wahrscheinlich werden Europa, Asien, Afrika, Lateinamerika gemeinsam, Schritt für Schritt, diesen Pestherd isolieren müssen.” --Wolfgang Harich
Mirkalf schrieb am 23.02.2008 10:53
Die FDP dürfte für ein Überraschungsergebnis sorgen. Ihr Wahlspot hat mich jedenfalls voll überzeugt: http://de.youtube.com/watch?v=hYIxj0857yI
Mirkalf schrieb am 23.02.2008 10:53
Die FDP dürfte für ein Überraschungsergebnis sorgen. Ihr Wahlspot hat mich jedenfalls voll überzeugt: http://de.youtube.com/watch?v=hYIxj0857yI
„Befürchten muß man von den USA das Schlimmste. Sie sind die destruktivste Macht der Welt, durch ihren Rohstoff- und Energieverbrauch für die Biosphäre tödlich, durch ihre militärische Stärke, bei Abwesenheit einer ernstzunehmenden politischen Arbeiterbewegung, zugleich eine ständige Gefahr für den Weltfrieden. Wahrscheinlich werden Europa, Asien, Afrika, Lateinamerika gemeinsam, Schritt für Schritt, diesen Pestherd isolieren müssen.” --Wolfgang Harich
Weshalb ist die FDP in Hamburg eigentlich so erfreulich schwach? Am Werbespot und am Spitzenkandidaten allein kann's ja auch nicht liegen. Scheint ja was Chronisches zu sein.
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„Befürchten muß man von den USA das Schlimmste. Sie sind die destruktivste Macht der Welt, durch ihren Rohstoff- und Energieverbrauch für die Biosphäre tödlich, durch ihre militärische Stärke, bei Abwesenheit einer ernstzunehmenden politischen Arbeiterbewegung, zugleich eine ständige Gefahr für den Weltfrieden. Wahrscheinlich werden Europa, Asien, Afrika, Lateinamerika gemeinsam, Schritt für Schritt, diesen Pestherd isolieren müssen.” --Wolfgang Harich
Weshalb ist die FDP in Hamburg eigentlich so erfreulich schwach? Am Werbespot und am Spitzenkandidaten allein kann's ja auch nicht liegen. Scheint ja was Chronisches zu sein.
Die FDP ist halt so bescheuert, den Leuten zu erzählen, dass die Kohle erst verdient und erarbeitet werden muss, bevor man sie für soziale Wohltaten verteilen kann und dass wir in Deutschland bereits Weltmeister im Umverteilen sind (Sozialetat im Verhältnis zum BSP). Das sind harte Wahrheiten, die natürlich schlechter beim Wähler ankommen als das endlose Gefasel von sozialer Gerechtigkeit, was ja offenbar auch dein Herz erwärmt.
Aber die Pfeffersäcke müssen in Hamburg doch mehr als 5% der Wahlberechtigten stellen, das gibt's doch gar nicht. Hamburg ist eine der reichsten Städte in Deutschland. Leben die ganzen Bonzen vielleicht in Niedersachsen und sind deshalb nicht wahlberechtigt?
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„Befürchten muß man von den USA das Schlimmste. Sie sind die destruktivste Macht der Welt, durch ihren Rohstoff- und Energieverbrauch für die Biosphäre tödlich, durch ihre militärische Stärke, bei Abwesenheit einer ernstzunehmenden politischen Arbeiterbewegung, zugleich eine ständige Gefahr für den Weltfrieden. Wahrscheinlich werden Europa, Asien, Afrika, Lateinamerika gemeinsam, Schritt für Schritt, diesen Pestherd isolieren müssen.” --Wolfgang Harich
Sollte man. Aber wenn man sich die Ergebnisse der Bürgerschaftswahlen nach dem Krieg ansieht, dann haben die Liberalen in Hamburg noch nie eine solch herausragende Stellung eingenommen, wie es dem Anteil einer zu-erwartend-liberal-wählender "Pfeffersack"-Klientel entsprechen würde. Vermutlich machen die "Pfeffersäcke" ihre guten Geschäfte wohl ganz unabhängig davon, welche Typen gerade in der Bürgerschaft herumirrlichtern.
Vielleicht sind die Pfeffersäcke deswegen reiche Pfeffersäcke geworden, weil sie hinter die Kulissen schauen.
Die FDP ist doch lange keine freiheitsliebende, liberale Partei mehr, die die Wirtschaft allgemein stärken will. Denen geht es auch nur noch drum, ihre spezielle Klientel vor Konkurrenz zu schützen. Allerdings reduziert sich diese zunehmend auf Apotheker und davon gibt es in Hamburg auch nicht sooo viele.
Die FDP hat potenziell dasselbe Problem wie die LP oder die Grünen; wenn sich der grosse Bruder breit macht wird es schwer sich zu behaupten und umgekehrt. Bei der letzten Bürgerschaftswahl hat die Union praktisch alles an bürgerlichen Stimmen abgesaugt und auch jetzt hat sie nicht viel übrig gelassen. Mit zusammen etwa 47-48% ist das schwarz-gelbe Potenzial ausgereizt. Mehr gibts nur, wenn die SPD massiv ihre etwa 10-12% bürgerlichen Wähler verliert.
Die Liberalen leiden also nicht am schlechten Wahlkampf oder Klientelpolitik sondern schlicht an einer starken CDU.
Mirkalf schrieb am 22.02.2008 09:42
Meine Einschätzung ist, dass die Wähler der Linken normalerweise Nichtwähler sind, weil sie sich von den anderen Parteien nicht ausreichend vertreten fühlen.
Meine Einschätzung ist, dass die Linke jetzt die Stimmen bekommt, die sonst bei NPD, DVU und REP gelandet sind. Oder bei den bekannten Protestparteien (STATT, Schill etc.). Es kann IMHO kein Zufall sein, dass z.B. in Hamburg gegenüber allen früheren Wahlen die oben genannten Parteien überhaupt keine Rolle mehr spielen.