Offensichtlich haben die auf Werbeeinnahmen angewiesenen Tech-Konzerne Schwierigkeiten, Werbung zu monetarisieren, sei es, weil Werbung nicht ausreichend zielgenau ist, oder weil Nutzer diese blockieren. Also versucht man die Nutzer noch gläserner zu machen und sie zu nötigen - rücksichtslos. Welche Browser sind die beste Alternative zu chrome?
„Befürchten muß man von den USA das Schlimmste. Sie sind die destruktivste Macht der Welt, durch ihren Rohstoff- und Energieverbrauch für die Biosphäre tödlich, durch ihre militärische Stärke, bei Abwesenheit einer ernstzunehmenden politischen Arbeiterbewegung, zugleich eine ständige Gefahr für den Weltfrieden. Wahrscheinlich werden Europa, Asien, Afrika, Lateinamerika gemeinsam, Schritt für Schritt, diesen Pestherd isolieren müssen.” --Wolfgang Harich
Ich bin mir ja noch nicht so sicher, ob es vielen Diensten um das Monetarisieren ihrer Plattformen geht, oder um Gängelung und politische Einflussnahme. Twitter hat wohl viele Einnahmen verloren, versucht anscheinend gerade verschiedene Wege neuer Monetarisierung, der Versuch von google chrome zielt wohl u.a. darauf ab, dass Nutzer gezielter beworben werden können. Zerohedge hat vor längerer Zeit premium-Zugänge zu Beiträgen eingeführt, für den ich seit einiger Zeit bezahle, aber am schwanken bin, ob das wieder aufgebe: Gerade im Finanzbereich ist manche Information zu speziell, als dass ich sie nutzen könnte. Andere Anbieter, wie Nebelspalter haben auch ein Abonnement-Modell. Ich möchte aber nicht überall Abonnements verwalten müssen, bzw. die Abwicklung den Nachkommen überlassen. Am liebsten hätte ich einen Topf, den ich regelmäßig gezielt nachfülle, und auf den Anbieter ad hoc bei Inanspruchnahme von deren Dienste sich bedienen können.
Meine Beobachtung: Bestelle ich irgendwo etwas, bekomme ich tagelang oder später auch sporadisch Folgewerbung über das bestellte auf den Bildschirm. Aber eigentlich bin ich in diesem Moment der falsche "Kunde", denn ich habe bereits bestellt und falle für weitere Bestellungen voraussichtlich aus. Die werbende Firma muss aber jedes Mal an beispielsweise den Webseitenbetreiber Geld abdrücken, hat aber nichts davon. Aus dieser Sicht wäre es beispielsweise für google/Chrome interessanter, mein Kaufverhalten (was eher das der Tochter ist ) zu ergründen und diese Information an die Werbefrontends zu verkaufen.