Zitat Die Tragödie um die österreichische Skandalbank Hypo Alpe Adria ist um ein Kapitel reicher. Die österreichische Regierung will keine weiteren Mittel in die Nachfolge-Anstalt der Hypo – die Bad-Bank Heta – einschiessen, nachdem dort ein neue, milliardenschwere Kapitallücke aufgedeckt worden ist. Die Heta soll nun von der Aufsichtsbehörde FMA abgewickelt werden, wie am Sonntagabend bekanntgegeben wurde. Es kommt vorerst zu einem Schuldenmoratorium bis Juni 2016. Womöglich werden die Gläubiger der Heta aber einen Schuldenschnitt hinnehmen müssen. Damit gesteht der österreichische Staat faktisch ein, dass er nicht allein für die Verwertung der Hypo-Reste aufkommen wird.
„Befürchten muß man von den USA das Schlimmste. Sie sind die destruktivste Macht der Welt, durch ihren Rohstoff- und Energieverbrauch für die Biosphäre tödlich, durch ihre militärische Stärke, bei Abwesenheit einer ernstzunehmenden politischen Arbeiterbewegung, zugleich eine ständige Gefahr für den Weltfrieden. Wahrscheinlich werden Europa, Asien, Afrika, Lateinamerika gemeinsam, Schritt für Schritt, diesen Pestherd isolieren müssen.” --Wolfgang Harich
Immer wieder interessant: Die erste Nachricht über den ersten bail-in nach neuer Rechtslage am Sonntag kam über zerohedge.com, bei Focus-online ist auf der Hauptseite bis heute nichts zu finden, beim Spiegel unter 'ferner liefen', NZZ hat ebenfalls lange gebraucht. Inzwischen hat zerohedge bereits einen Bewertungsversuch http://www.zerohedge.com/news/2015-03-02...ns-worse-coming , wo in deutschen Nachrichten Desinteresse zu herrschen scheint.
„Befürchten muß man von den USA das Schlimmste. Sie sind die destruktivste Macht der Welt, durch ihren Rohstoff- und Energieverbrauch für die Biosphäre tödlich, durch ihre militärische Stärke, bei Abwesenheit einer ernstzunehmenden politischen Arbeiterbewegung, zugleich eine ständige Gefahr für den Weltfrieden. Wahrscheinlich werden Europa, Asien, Afrika, Lateinamerika gemeinsam, Schritt für Schritt, diesen Pestherd isolieren müssen.” --Wolfgang Harich
Wenn der Handelsblatt-Artikel zutrifft, dann wird nicht nach neuer bail-in Regel abgewickelt, sondern muss der Steuerzahler bluten. Same procedure every year.
Das einzige was ich hier nicht begreife ist, warum die Wertanlagen einer Bad Bank so deutlich überbewertet sind. Das ist doch in der Regel schon nur noch wertloser Schrott.
Vor allem, so schnell. Immerhin haben ja zwei Wirtschaftsprüfgesellschaften die Lage vor einem halben Jahr noch besser gesehen. Allerdings basieren ja auch die Prüfungen auf bestimmten Bewertungsregeln und regulatorischen Anforderungen. Beispielsweise durften/dürfen die Banken ihren Schrott zum Kaufpreis bewerten, solange kein Handel mit dem Schrott stattfindet, sodass der Handelswert offensichtlich wird. Da ist viel Potential für rasche Änderungen. Zweitens haben sich (auch mit Basel III) die Eigenkapitalvorschriften geändert, was mit dieser Änderung völlig andere Berechnungsgrundlagen ergeben kann (beispielsweise eine Lücke im Eigenkapital).
Zitat von MartiS2 im Beitrag #2Immer wieder interessant: Die erste Nachricht über den ersten bail-in nach neuer Rechtslage am Sonntag kam über zerohedge.com, bei Focus-online ist auf der Hauptseite bis heute nichts zu finden, beim Spiegel unter 'ferner liefen', NZZ hat ebenfalls lange gebraucht. Inzwischen hat zerohedge bereits einen Bewertungsversuch http://www.zerohedge.com/news/2015-03-02...ns-worse-coming , wo in deutschen Nachrichten Desinteresse zu herrschen scheint.
Gruß, Martin
Ich nehme an, der Schreiberling der von zeroheadge kennt das Material auch nicht persönlich.
Zitat von DP im Beitrag #8 Ich nehme an, der Schreiberling der von zeroheadge kennt das Material auch nicht persönlich.
Nehme ich auch an, aber dafür hatte er den richtigen Riecher :
Zitat The question is - how long do authorities let the contagion go before they 'change' the rules on bail-ins and apply taxpayer funds once again - as a one-off of course - to stabilize what is, after all, a well funded and highly liquid banking system...