Die Schweizer "Weltwoche" ist jetzt offen rassistisch. Wurde bislang nur gegen Muslime gehetzt, sind jetzt auch Sinti und Roma ins Fadenkreuz des Chefredakteurs Roger Köppel geraten.
Zuletzt fiel Köppel mit der eigenwilligen These auf, dass in Fukushima nichts passiert wäre, das Grund zur Beunruhigung gäbe und dass von dem havarierten Atomreaktor keinerlei Gefahr ausginge.
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„Befürchten muß man von den USA das Schlimmste. Sie sind die destruktivste Macht der Welt, durch ihren Rohstoff- und Energieverbrauch für die Biosphäre tödlich, durch ihre militärische Stärke, bei Abwesenheit einer ernstzunehmenden politischen Arbeiterbewegung, zugleich eine ständige Gefahr für den Weltfrieden. Wahrscheinlich werden Europa, Asien, Afrika, Lateinamerika gemeinsam, Schritt für Schritt, diesen Pestherd isolieren müssen.” --Wolfgang Harich
Wieso ist das jetzt rassistisch? Rassistisch wäre es zu behaupten, Das Geklaue läge den Sinti und Roma im Blut. Ich denke das weiss auch hier jeder, dass die Raubzüge aus der Armut herrühren. Nichtsdestotrotz ist das nun mal Fakt das die Leute hier gross angelegt auf Beutezüge gehen und das muss man dann auch beim Namen nennen.
Das Wort Raubzug ist per se nicht rassistisch. In dem Kontext allerdings schon. Dazu gibt es keine zwei Meinungen. Tut mir leid. Dieser nicht einmal mehr unterschwellige Rassismus in der Schweiz beginnt also immer weitere Kreise zu ziehen. Selbst als Deutscher, der in der Schweiz arbeitet, ist man ja nicht überall beliebt... Würde das in Deutschland so offen geschehen, wäre die Hölle los und Verbotsverfahren gegen wen auch immer würden diskutiert werden!
Zitat Selbst als Deutscher, der in der Schweiz arbeitet, ist man ja nicht überall beliebt...
Beliebt ist man als Einwanderer auf der ganzen Welt, wenn man gut arbeitet und Steuern zahlt. Unbeliebt wird man mit dem Gegenteil. Die hochqualifizierten und motivierten deutschen Expats sind daher überall auf der Welt beliebt. Davon abweichende Meinungen dürften im jeweiligen Land nie auch nur annähernd Mehrheitsstatus bekommen. Ein Schweizer sagte mir mal, sie wären selber Schuld, wenn ihre verwöhnte Jugend nur noch Kunstgeschichte, aber nicht mehr BWL, Physik und Medizin studieren wolle.
Sinti und Roma passen, zumindest mit ihrem traditionellen Lebensentwurf, nicht in das industriegesellschaftliche Schema vom Arbeiten und Steuern zahlen. Ich sehe da wenige Alternativen: Entweder sie passen sich an, oder sie müssen als kulturelle Besonderheit öffentlich bezuschusst in Reservaten leben. Ein Mix aus Wohltaten der Industriegesellschaft und dem inkompatiblen Lebensstil geht nicht. Ist das jetzt auch rassistisch? Mir egal, ich kann damit leben.