Zitat Das US-Militär hat am Dienstag den Mann identifiziert, der am vergangenen Samstag als insgesamt neunter Insasse des Gefangenenlagers von Guantánamo gestorben ist.
Es handelt sich um Adnan Farhan Abdul Latif, einen jemenitischen Staatsbürger, der Ende 2001 in Pakistan gefangen genommen und Anfang 2002 als einer der ersten Gefangenen nach Guantánamo gebracht worden war.
Noch ist die Todesursache des 1975 geborenen Mannes nicht bekannt, sicher aber ist: Er litt massiv unter der Haft, zeigte seit Langem extrem auffälliges Verhalten, wurde mehrfach als suizidgefährdet eingestuft, hatte sich bereits öfter selbst verletzt. Und: Seit 2006 empfahl das US-Militär seine Freilassung.
Dennoch blieb er in Guantánamo. Die US-Regierung gestattet keinem der jemenitischen Guantánamo-Häftlinge die Ausreise in ihr Heimatland – mit der Begründung, das Land sei instabil und sie könnten sich dort al-Qaida anschließen. Andere Aufnahmeländer gibt es nicht. So bleiben sie im US-Stützpunkt auf Kuba, ohne jede Perspektive auf Freilassung. Mehr als die Hälfte der noch 167 Insassen sind Jemeniten.
Verantwortlich für den Tod Latifs ist das Faschistenschwein Barack Obama.
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„Befürchten muß man von den USA das Schlimmste. Sie sind die destruktivste Macht der Welt, durch ihren Rohstoff- und Energieverbrauch für die Biosphäre tödlich, durch ihre militärische Stärke, bei Abwesenheit einer ernstzunehmenden politischen Arbeiterbewegung, zugleich eine ständige Gefahr für den Weltfrieden. Wahrscheinlich werden Europa, Asien, Afrika, Lateinamerika gemeinsam, Schritt für Schritt, diesen Pestherd isolieren müssen.” --Wolfgang Harich