Im August soll das neueste Machwerk des Psychopathen Quentin Tarantino in die deutschen Kinos kommen. Titel des gewaltverherrlichenden Machwerks: "Inglorious Basterds ".
Die "Handlung" ist schnell erzählt: ein Partisanenkommando von US-Soldaten soll im von Deutschland besetztem Frankreich so viele Nazis wie möglich töten. Der von Brad Pitt gespielte Leutnant verlangt von jedem seiner Männer "100 Nazi-Skalps".
Deutsche Schauspieler wie Til Schweiger, Christian Berkel oder Daniel Brühl waren sich nicht zu schade, an dieser Hetze gegen das eigene Volk mitzuwirken.
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„Befürchten muß man von den USA das Schlimmste. Sie sind die destruktivste Macht der Welt, durch ihren Rohstoff- und Energieverbrauch für die Biosphäre tödlich, durch ihre militärische Stärke, bei Abwesenheit einer ernstzunehmenden politischen Arbeiterbewegung, zugleich eine ständige Gefahr für den Weltfrieden. Wahrscheinlich werden Europa, Asien, Afrika, Lateinamerika gemeinsam, Schritt für Schritt, diesen Pestherd isolieren müssen.” --Wolfgang Harich
Mirkalf schrieb am 15.03.2009 12:11
Im August soll das neueste Machwerk des Psychopathen Quentin Tarantino in die deutschen Kinos kommen. Titel des gewaltverherrlichenden Machwerks: "Inglorious Basterds ".
Die "Handlung" ist schnell erzählt: ein Partisanenkommando von US-Soldaten soll im von Deutschland besetztem Frankreich so viele Nazis wie möglich töten. Der von Brad Pitt gespielte Leutnant verlangt von jedem seiner Männer "100 Nazi-Skalps".
Deutsche Schauspieler wie Til Schweiger, Christian Berkel oder Daniel Brühl waren sich nicht zu schade, an dieser Hetze gegen das eigene Volk mitzuwirken.
Mann, das ist nur ein Film.
Und dann noch mit Christoph Waltz, einer meiner Lieblingsschauspieler.
Die Bastards sind übrigens alle jüdischer Abstammung.
Aus einer Kritik: Wie diese etwas heikle Kombination aus Kriegsfilm und Satire à la Tarantino ankommen wird, bleibt abzuwarten - Kultpotenzial ist auf jeden Fall genug vorhanden. Quelle
Kodo schrieb am 15.03.2009 12:26
Mann, das ist nur ein Film.
"Jud Süß" ist auch nur ein Film.
Zitat:
Und dann noch mit Christoph Waltz, einer meiner Lieblingsschauspieler.
Waltz ist bzw. war auch einer meiner Lieblingsschauspieler. Der ist aber Ösi, oder? Und die Ösis waren ja bekanntlicherweise die ersten Opfer der Piefkes.
Zitat:
Die Bastards sind übrigens alle jüdischer Abstammung.
Wußte ich. Und?
Zitat:
Du musst ihn Dir nicht ansehen.
Werde ich auch nicht. Wahrscheinlich bekommt der Film noch das Prädikat "Besonders wertvoll".
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„Befürchten muß man von den USA das Schlimmste. Sie sind die destruktivste Macht der Welt, durch ihren Rohstoff- und Energieverbrauch für die Biosphäre tödlich, durch ihre militärische Stärke, bei Abwesenheit einer ernstzunehmenden politischen Arbeiterbewegung, zugleich eine ständige Gefahr für den Weltfrieden. Wahrscheinlich werden Europa, Asien, Afrika, Lateinamerika gemeinsam, Schritt für Schritt, diesen Pestherd isolieren müssen.” --Wolfgang Harich
Kodo schrieb am 15.03.2009 13:03
Und im Unterschied zum neuen Tarantino kennen wir den Film Jud Süß.
Ich nicht.
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„Befürchten muß man von den USA das Schlimmste. Sie sind die destruktivste Macht der Welt, durch ihren Rohstoff- und Energieverbrauch für die Biosphäre tödlich, durch ihre militärische Stärke, bei Abwesenheit einer ernstzunehmenden politischen Arbeiterbewegung, zugleich eine ständige Gefahr für den Weltfrieden. Wahrscheinlich werden Europa, Asien, Afrika, Lateinamerika gemeinsam, Schritt für Schritt, diesen Pestherd isolieren müssen.” --Wolfgang Harich
Ich finde aber auch den Tarantinofilm - soweit nach Trailer beurteilbar - nicht sonderlich aufregend/schlimm.
Es geht offenbar darum, möglichst viele "Nazis" (= deutsche Wehrmachtssoldaten) möglichst grausam abzuschlachten und ihre Leichen zu verstümmeln. Das ist schon speziell.
Zitat:
"Brave Antinazis killen boese Nazis und werden umso braver, je mehr Nazis sie killen"-Filme gibt es doch massenhaft.
Klar, "Das dreckige Dutzend" bspw. ist auch ein ekelhafter Film. Als am Schluß Handgranaten in einen unterirdischen Bunker geworfen wurden, in dem sich Wehrmachtssoldaten samt ihrer Frauen befanden, war ich total angewidert. "Saving Private Ryan" geht auch in die Richtung.
Danke. Vielleicht tue ich mir den mal an, wenn ich nichts besseres zu tun habe. Aber ich glaube, den muß man nicht gesehen haben, oder?
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„Befürchten muß man von den USA das Schlimmste. Sie sind die destruktivste Macht der Welt, durch ihren Rohstoff- und Energieverbrauch für die Biosphäre tödlich, durch ihre militärische Stärke, bei Abwesenheit einer ernstzunehmenden politischen Arbeiterbewegung, zugleich eine ständige Gefahr für den Weltfrieden. Wahrscheinlich werden Europa, Asien, Afrika, Lateinamerika gemeinsam, Schritt für Schritt, diesen Pestherd isolieren müssen.” --Wolfgang Harich
Na am besten wäre, wir hätten ein zentrales Kulturkomitee unter Leitung von Frau Wagenknecht, das bestimmt, welche Filme gut sind fürs deutsche Volk und was entartete Kunst ist.
Spock schrieb am 15.03.2009 18:40
Na am besten wäre, wir hätten ein zentrales Kulturkomitee unter Leitung von Frau Wagenknecht, das bestimmt, welche Filme gut sind fürs deutsche Volk und was entartete Kunst ist.
So etwas in der Richtung schwebte mir vor. Allerdings dürfte Frau Wagenknecht als Ministerin für Wirtschaft und Finanzen ausgelastet sein, daher würde ich den Vorsitz des Gremiums übernehmen.
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„Befürchten muß man von den USA das Schlimmste. Sie sind die destruktivste Macht der Welt, durch ihren Rohstoff- und Energieverbrauch für die Biosphäre tödlich, durch ihre militärische Stärke, bei Abwesenheit einer ernstzunehmenden politischen Arbeiterbewegung, zugleich eine ständige Gefahr für den Weltfrieden. Wahrscheinlich werden Europa, Asien, Afrika, Lateinamerika gemeinsam, Schritt für Schritt, diesen Pestherd isolieren müssen.” --Wolfgang Harich
> Es geht offenbar darum, möglichst viele "Nazis" (= deutsche Wehrmachtssoldaten) möglichst grausam abzuschlachten und ihre Leichen zu verstümmeln. Das ist schon speziell.
Naja, das ist schlicht Darstellung des Kriegsalltags.
Ich weisz jetzt nicht, ob Tarantino Gewalthandlungen direkter, ehrlicher und realistischer darstellt als die bisherigen Kriegs- und Actionfilme es tun, aber wenn, ist es nichts Verwerfliches, realistisch zu sein.
> Klar, "Das dreckige Dutzend" bspw. ist auch ein ekelhafter Film.
Achje... der ist doch uralt und harmlos.
> Als am Schluß Handgranaten in einen unterirdischen Bunker geworfen wurden, in dem sich Wehrmachtssoldaten samt ihrer Frauen befanden, war ich total angewidert.
So ist das im Krieg. Und im WK2 haben die Alliierten nicht nur Nazi-Soldaten umgebracht, sondern eben auch Nazi-Frauen, Nazi-Omas, Nazi-Kinder, Nazi-Babys, usw.
> "Saving Private Ryan" geht auch in die Richtung.
Ein US-Propagandafilm, aus dem der Patriotismus nur so trieft. Zur realistischen Gewaltdarstellung siehe oben.