Ein Jahr lang begleitete der renommierte Dokumentarist Peter Schran den Alltag bodygestylter Männer Ende zwanzig, die größtenteils ihren bisherigen Lebensunterhalt als "Verticker" (Dealer) oder im "Security-Bereich" verdienten, - wobei das Geschäft mit der Sicherheit im bürgerlichen Sprachgebrauch durchaus auch Zuhälterei bedeuten kann. Sie haben das Geld, ihre Musikvideos selbst zu bezahlen, in denen sie sich als gesellschaftliche Außenseiter und Straßenschläger inszenieren, und sie träumen von einer Karriere als Popstars. Mit ihren frauenfeindlichen und gewaltverherrlichenden Texten haben sie im Internet bereits Kultstatus erreicht und präsentieren sich als Sprachrohr einer wachsenden bildungfernen männlichen Unterschicht, die von Medien und Eliten in Deutschland laut Schran bislang unterschätzt wird.
Ohne Vorurteile, aber auch ohne Sentimentalität führt der Filmemacher in eine archaische Macho-Welt ein, die zwar von einem starken Ehrenkodex geprägt ist, sich aber jenseits der etablierten gesellschaftlichen Ordnung konstituiert. Dabei gelingt es Schran, hinter den muskelbepackten Antihelden und ihren coolen Posen die Fragilität einer ins Abseits geratenen maskulinen Parallelgesellschaft aufscheinen zu lassen.
Meine Frage an dieser Stelle: Warum wurden die nicht schon längst ausgewiesen?
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„Befürchten muß man von den USA das Schlimmste. Sie sind die destruktivste Macht der Welt, durch ihren Rohstoff- und Energieverbrauch für die Biosphäre tödlich, durch ihre militärische Stärke, bei Abwesenheit einer ernstzunehmenden politischen Arbeiterbewegung, zugleich eine ständige Gefahr für den Weltfrieden. Wahrscheinlich werden Europa, Asien, Afrika, Lateinamerika gemeinsam, Schritt für Schritt, diesen Pestherd isolieren müssen.” --Wolfgang Harich
Die Abschiebung eines Ausländers, der eine Bank ausgeraubt hat, kommt auch dann in Betracht, wenn er in Deutschland geboren und aufgewachsen ist.
Ich wage mal die Behauptung, dass durch deutsche Familienväter mehr Ehefrauen und Kinder auf brutalste Weise jährlich getötet werden, weil die Frau nicht mehr will oder das Wetter schlecht ist oder ....
Manche fangen schon jung an, wie der Killer-Boy von Winnenden oder aktuell der Achtzehnjährige in der selben Gegend, der seine Eltern und seine beiden Schwestern eben mal mit Wafen aus dem Schützenverein umgeballert hat.